Auswertung der GRS der Messdaten zum Transport im Herbst 2020

Die Vorbereitungen für den aufgrund der beginnenden COVID-19-Situation im Frühjahr ausgesetzten Rückführungstransport von verglasten radioaktiven Abfällen aus der Wieder­auf­arbeitungs­anlage in Sellafield/UK in das bundeseigene Zwischenlager in Biblis sind wiederaufgenommen worden. Die im Rahmen der Terminverschiebung durchgeführte Änderung der Transportgenehmigung gemäß § 4 AtG hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) heute erteilt. Nach Abstimmung der Innenministerien mit den für die Begleitung des Transports verantwortlichen Polizeibehörden kann der Transport somit noch in diesem Jahr durchgeführt werden.

Die Pacific Grebe hat ihre Klassifizierung als INF3-Spezialschiff im Rahmen einer kürzlich erfolgten Inspektion durch die britische See- und Küstenwache beibehalten. Der INF-Code wurde von der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) der Vereinten Nationen festgelegt und regelt den Seetransport von verpackten bestrahlten Kernbrennstoffen, Plutonium und hochradioaktiven Abfällen. Der Code definiert Schiffsklassen auf der Grundlage des Gesamtinventars an Radioaktivität, die ein Schiff transportieren darf.

Der für dieses Frühjahr geplante Rückführungstransport von verglasten radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitungsanlage in Sellafield/UK in das Zwischenlager in Biblis wird ausgesetzt. Wie die für die Begleitung und Durchführung des Transports verantwortlichen Polizeibehörden mitgeteilt haben, sei der Polizeieinsatz mit Blick auf die aktuelle „Corona-Ausbreitung“ derzeit nicht verantwortbar und somit nicht wie geplant im Frühjahr durchführbar.

Over the coming years the United Kingdom will be returning highly active waste (HAW) in the form of vitrified residues to Germany. There will be a total of three shipments to storage facilities in Biblis, Brokdorf and Isar. The first shipment, to Biblis, is scheduled for the first half of 2020.

Im Frühjahr 2020 plant die GNS im Auftrag der deutschen Kernkraftwerksbetreiber den ersten von drei verpflichtenden Rücktransporten mit radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im englischen Sellafield. Für den Transport  in das bundeseigene Zwischenlager in Biblis hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) heute die erforderliche Transportgenehmigung gemäß § 4 AtG erteilt.

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) hat der BGZ die Genehmigung nach dem Atomgesetz erteilt, sechs CASTOR®-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Biblis aufzubewahren.

Bei den Vorbereitungen für die Rücknahme von hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland hat die BGZ in dieser Woche erfolgreich den Probelauf für die Einlagerung eines Behälters vom Typ CASTOR® HAW28M absolviert.

In dieser Woche – voraussichtlich am 9. Oktober – wird ein leerer CASTOR®-Behälter an den Standort Biblis geliefert.