Die Rückführung von vier CASTOR®-Behältern vom Typ HAW28M mit verbliebenen deutschen Abfällen aus Frankreich in das staatliche Brennelemente-Zwischenlager in Philippsburg wurde im November 2024 durchgeführt. Von Seiten der Kernkraftwerksbetreiber handelte es sich um den einzigen CASTOR®-Transport mit radioaktiven Abfällen von außerhalb zum Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg. Ausgangspunkt des Transports war ein Verladebahnhof in der Nähe der Wiederaufarbeitungsanlage im französischen La Hague. Ab dort erfolgte der Transport auf der Schiene. Der Transport wurde von den jeweils zuständigen Behörden sowie von unabhängigen Gutachtern überwacht. Alle begleitend durchgeführten Messungen haben bestätigt, dass die geltenden Grenzwerte jederzeit eingehalten wurden. Die Gesundheit aller Beteiligten und der Bevölkerung entlang der Transportstrecke hatte jederzeit oberste Priorität.
Die vier Behälter wurden der bundeseigenen BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung, die das staatliche Zwischenlager in Philippsburg betreibt, übergeben. Von der BGZ werden die Behälter sicher eingelagert und an das Überwachungssystem angeschlossen.
Das Video zeigt die Ankunft der vier CASTOR®-Behälter auf dem Kraftwerksgelände sowie die darauf folgende Umladung sowie den Transport der Behälter zum staatlichen Zwischenlager in Philippsburg im November 2024.
Die vier CASTOR®-Behälter enthalten die letzten radioaktiven Abfälle, die bei der früheren Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich entstanden waren und sich noch dort befanden. Mit der Rücknahme dieser Abfälle hat Deutschland seine diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtungen gegenüber Frankreich nun erfüllt.